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Rapid Control Prototyping

Bei Rapid Control Prototyping ist Geschwindigkeit Trumpf. Es geht um nichts anderes, als in der kürzestmöglichen Zeit Konzepte zu testen, Algorithmen und Regler zu implementieren, Ergebnisse zu erzeugen und diese auszuwerten.

Serienhardware ist immer kostenoptimiert und bietet deshalb kaum Reserven in Bezug auf Rechenleistung, Speicher und IO. Genau diese Elemente sind aber nötig für eine schnelle Entwicklung. Ohne genügend Rechenleistung müssen sie jeden Algorithmus umständlich und fehleranfällig optimieren. Ohne genügend Speicher können nur wenige Diagnosedaten gespeichert werden. Ohne zusäzliche IO können keine weiteren Sensoren oder Aktoren getestet werden.

CENTURIO M wurde entwickelt um genau diese Nachteile zu überwinden. Mit einem CENTURIO M Rapid Control Prototyping System können Sie sehr viel schneller Algorithmen und Konzepte implementieren, tunen, testen und auswerten.

CENTURIO M System

Wir wissen: Jeder Markt hat seine eigenen Anforderungen an Algorithmen, Sensoren und Aktoren. Jeder unserer Kunden hat seine eigenen Lösungen und Vorlieben. Weil jeder Kunde andere Anforderungen hat, haben wir das CENTURIO M System modular und hochflexibel gestaltet. Dies erlaubt es CENTURIO M auf jeden Problemfall hin maßzuschneidern.

Das RCP System zusammenstellen

CPU

Jedes System hat ein CPU-Modul welches die Algorithmen und Modelle in Echtzeit ausführt.
CENTURIO M CPU Module

Die CPU-Module basieren auf modernen leistungsfähigen Prozessoren, zum Teil mit mehreren Kernen. Die CPU-Module haben manchmal ein zehn- bis fünfzigfaches der Leistung der Serienhardware. Dies erlaubt den Test von Algorithmen ohne langwierige Optimierung. Zudem bieten die Reserven enorme Vorteile beim Debugging, bei der Datenerfassung und bei der Vorverarbeitung oder Visualisierung der Daten.

IO-Module, Schnittstelle zur Welt

IO-Module sind elementarer Bestandteil des modularen Konzeptes. IO-Module liefern unterschiedliche Schnittstellen und Funktionen. Analoge und Digitale Schnittstellen gehören zum Standard, unterschiedlichste Positionsgeberschnittstellen (wie Inkremental Encoder, Endat, Hiperface) werden unterstützt. Thermoelemente sowie Dehnmessstreifen können ebenfalls ausgelesen werden. Mit einem Relaismodul (14 Relais) können Sie ihren Aufbau dynamisch verändern. Eine kompakte Leistungsendstufe kann dazu verwendet werden, um die unterschiedlichsten Aktoren zu bewegen. Ebenso sind unterschiedliche Feldbusse implementiert.

Für Ihr System werden Sie an erster Stelle die Schnittstellen unterstützen, die auch ihr Serienprodukt oder geplantes Serienprodukt unterstützen, denn selbstverständlich möchten Sie Realitätsnah entwickeln.

CENTURIO M IO Module

Darüber hinaus werden sie eventuell weitere Sensoren oder Aktoren verwenden, um mehr Einblicke in ihre Strecke zu gewinnen. Wenn Sie Zustandsvariablen direkt messen werden Sie weniger Schwierigkeiten in der Modellierung haben.

Modular und Zukunftssicher

Märkte ändern sich, Anforderungen ändern sich, die Welt dreht sich immer weiter. Durch die Erweiterbarkeit des CENTURIO M Systems bleiben sie nicht auf der Strecke. Wenn neue Schnittstellen verfügbar sind, so konnen sie diese einfach über entsprechende IO-Module nachrüsten.

CPUs verdoppeln alle 18 Monate ihre Leistungsfähigkeit. Wenn Sie eine monolithisches 19 Zoll Karte verwenden, die CPU und IO fest integriert hat, sind sie am Ende. Bei CENTURIO M tauschen Sie einfach das CPU Modul aus, und alle anderen Systemkomponenten bleiben erhalten.

Schneller implementieren, schneller testen, schneller wissen wo es lang geht

Implementieren

CENTURIO M kann mit Matlab®, SciCos oder C/C++ programmiert werden. Toolboxen bilden die Schnittstelle zwischen ihrem Modell und der Hardware. Die grafischen Entwicklungsumgebungen erlauben eine schnellere und intuitivere Implementierung von Algorithmen, Reglern oder Zustandsmaschinen. Die Erfahrung zeigt auch, dass die Fehlerrate durch die intuitivere Darstellung geringer ist. Zudem ist es einfacher Softwareblöcke wiederzuverwenden.

Selbst komplexe Algorithmen können in kürzester Zeit implementiert werden. Matlab® und SciCos erlauben zudem einen Software in the Loop Test auf dem Desktop PC.

Matlab Model mit download buttons

Testen, Inbetriebnehmen, Tunen

Funktionen wie Download, Starten/Stoppen der Applikation und Parametertuning sind völlig integriert. Über Hilfsblöcke lassen sich

Der Regler ist das eine, der richtige Satz an Parametern das andere. Tuning ist elementar um die besten Resultate zu erzielen. Das schnelle Ändern von Parametern und die schnelle Visualisierung des Endresultats ist elementar für ein flüssiges Tunen von Reglern.

Visualisieren

Da die gängigen Tools keine überzeugende Lösung liefern, hat Control Research mit CREX eine flexible Lösung für die Visualisierung, Parametrierung und Bedienung von CENTURIO M geschaffen. Um es kurz zu machen: Unabhängig von der Entwicklungsumgebung (Matlab, SciCos, C/C++) können Sie eine beliebige Anzahl von CENTURIO M System gleichzeitig bedienen. Jedem System können Sie eine beliebige Anzahl von Bedienoberflächen zuweisen sowie eine beliebige Anzahl Scopes verwenden (beliebig in der Anzahl von Zielplattformen, und beliebig in der Anzahl von Scopes pro Zielplattform).

Die erstbeste Lösung ist nie gut genug

Jedes neue geprüfte Konzept bringt neue Erkenntnisse und Einsichten. Wenn Sie einen Algorithmus getestet haben, sind vielleicht neue Ideen entstanden. Mit einem CENTURIO M System ist es ein einfaches viele Konzepte zu testen, da sie ohne Optimierungsaufwand beliebige Konzepte testen können. Nicht Spekulationen und Ahnungen führen zum besten Produkt, sondern die Gewissheit aus unzähligen Versuchen.

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