Die CENTURIO M Produkte lassen sich derzeit entweder mit C/C++, SciCos oder mit Matlab®/Simulink® programmieren.
Mit Hilfe eines unter Windows® Betriebssystemen laufenden Crosscompilers können Programme in C/C++ erstellt werden. Mit einer Treiberbibliothek kann der Entwickler die IO-Module ansprechen. Die C/C++ Umgebung ist für Kunden kostenlos verfügbar.
Matlab®/Simulink® ist ein weit verbreitetes Werkzeug im Bereich der Simulation, des Rapid Prototyping und Hardware in the Loop. Centurio M kann ebenfalls mit diesen Tools programmiert werden. Aus einem Modell kann Code generiert werden, der mit dem mitgelieferten Crosscompiler (lauffähig unter Windows®) übersetzt wird für die Centurio M CPU-Module. Der Code läuft direkt auf der Centurio M CPU. Eine Toolbox ermöglicht die Ansteuerung von Centurio M IO-Modulen aus dem Modell heraus.

Neben Matlab® und Simulink® wird der der Real-Timeworkshop für die Codegenerierung benötigt. Ebenfalls unterstützt wird Stateflow®, sofern der hierfür notwendige Codegenerator vorhanden ist.
SciCos ist ein graphisches Programmiertool welches ebenfalls direkt Code für die CENTURIO M Plattform erzeugen kann. Für diese Entwicklungsumgebung werden ebenfalls Toolboxen und Crosscompiler angeboten. SciCos ist als Open Source Lösung kostenlos. Damit fallen mit dieser Lösung keinerlei Lizenzkosten für Software an.
